Mediziner verwenden die Craniomandibuläre Dsyfunktion (CMD) als Sammelbegriff für funktionelle Störungen des Kauapparates, die durch das fehlerhafte Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln und Sehnen verursacht werden.

Die Auslöser für craniomandibuläre Dysfunktionen sind vielfältig. Psychische Faktoren (z. B. Stress) können ebenso eine Rolle spielen wie Bissanomalien (z. B. Kreuzbiss) oder Traumata (z. B. Prellungen). Einer der wohl häufigsten Ursachen ist das nächtliche Zähneknirschen – im Fachjargon Bruxismus genannt.

Fördert Muskulatur & Durchblutung

Typische Symptome sind Gesichtsschmerzen, Schwindel, Gelenkknacken und Probleme bei der Mundöffnung. Nicht selten strahlt der Schmerz vom Kopf in Nacken, Rücken und Schulter aus.

Um Ihre Beschwerden zu lindern, regulieren wir die überhöhte Muskelspannung durch aktive wie passive Behandlungstechniken. Auf diese Weise werden Haltungsdefizite korrigiert, die Muskulatur und Motorik des Kauapparats trainiert sowie dessen Durchblutung gefördert. Auch die Anwendung thermotherapeutischer Methoden (z. B. Rotlicht) kann sinnvoll sein.

Stabilisieren, Mobilisieren, Funktionieren

Je nach Art und Schwere der Dysfunktionen stimmen wir das Therapiekonzept individuell auf Sie ab, um ein harmonisches Zusammenwirken der beteiligten Muskeln, Sehnen und Gelenke wiederherzustellen.

Für den Erhalt der Ergebnisse Ihrer Kiefergelenktherapie erhalten Sie von uns immer ein systematisches häusliches Übungsprogramm. Dieses enthält personalisierte Übungen zur Stabilisierung und Mobilisierung der betroffenen Regionen sowie zum Einüben korrigierter Bewegungsmuster.

Die Kiefergelenktherapie wird in unserer Praxis selbstverständlich nur von Physiotherapeut*innen mit entsprechender Zusatzqualifikation durchgeführt. Bitte lesen in diesem Zusammenhang aufmerksam unsere Behandlungsrichtlinien.

Wir freuen uns auf Sie!